2017: Zwischen Krisenangst und Größenwahn

Das Jahr ist gerade erst wieder so richtig angefangen und es geht gleich so fulminant weiter wie es aufgehört hat. Wer sich am Morgen des ersten Handelstags im neuen Jahr Bitcoins gekauft hatte und sie am Abend des selbigen Tages wiederverkaufte, konnte sich über eine höhere Rendite freuen als der DAX im ganzen vergangen Jahr erzielt hatte.
Leider sind das die O-Töne, die vergangenes und auch dieses Jahr wieder die Börse dominieren werden. Nichts desto trotz möchte ich das letzte Jahr in diesem Beitrag noch einmal Revue passieren lassen.

 

2017 wird bei mir immer unter der Überschrift „zwischen Krisenangst und Größenwahn“ im Gedächtnis bleiben.

 

 

Welche Krise fragt ihr euch?

 

Selbsternannte Crash-Propheten bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Es werden ja mittlerweile die wildesten Theorien über alles möglich aufgestellt. Es gilt: je schräger desto besser und bei einigen fehlt wirklich nur noch der Alu-Hut und man hätte den perfekte Verschwörungstheoretiker. Ich habe dennoch das Gefühl, dass uns mittlerweile so viel Angst vor einer Krise eingeflößt wird, dass sie dadurch unweigerlich irgendwann kommen wird. Im letzten Jahr kam sie aber (zum Glück) noch nicht! Jedoch war das nicht meine größte Krisenangst im vergangenen Jahr.

 

Denn seitdem Donald Trump US Präsident ist, habe ich eigentlich ununterbrochen Angst, dass er bei Twitter den nächsten Weltkrieg auslöst. Im letzten Jahr hat uns der Machtkampf von Kim Jong Un und Donald Trump gezeigt, wie zwei Personen eine ganze Welt in Atem halten können. Zum Glück wurde aber ein großes Fiasko bis auf Weiteres verschoben.

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Kommen wir zum zweiten Thema: Größenwahn.

„Größenwahn - so etwas gibt es an der Börse?“, wird sich jetzt der ein oder andere fragen.

An dieser Stelle gehen Grüße raus an alle Krypto-Jünger, die die Finanzbranche einmal kräftig durch gewirbelt haben. Nicht nur der Bitcoin stieg in schwindelerregende Höhen, auch die Aktienwelt wurde vom Bitcoin Hype erfasst. Investoren bekamen Schnappatmungen, wenn sie das Wort "Blockchain" nur gelesen haben. Als Folge dessen waren Verfünffachungen von Kursen am Tag nichts Besonderes. Mehr zum Thema Bitcoin und Kryptos gibt es hier....

 

Nun kommen auch immer mehr Privatanleger, die vorher noch keine Erfahrungen im Bereich des Kapitalmarktes hatten auf den Gedanken in Kryptos zu investieren. Obwohl in Deutschland Jahrzehnte lang versucht wurde eine Aktienkultur aufzubauen, werden die Leute dann doch erst so richtig neugierig, wenn man mit einem Produkt irrsinnige Renditen erzielen kann. Ganz gleich womit.

 

 

Wem es damit 2017 an der Börse wieder mal zu hektisch war, dem geht es wie mir. Man sollte dennoch den Kopf nicht in den Sand stecken, denn 2017 ging trotz allem ein gutes/profitables Börsenjahr zu Ende. Zwar mit einigen Ecken und Kanten, aber das Resultat zählt.

 

Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, sich mehr mit seinen Finanzen zu beschäftigen (aber nicht die Zeit und Lust hat sich groß mit den Kapitalmärkten auseinanderzusetzten), dem können Sparpläne auf ETFs oder Fonds eine echte Hilfe sein. Zu diesem Thema wird auch bald mehr auf meinem Blog folgen!

 

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Ich möchte mich zum Schluss bei allen Lesern meines Blogs bedanken und wünsche euch ein frohes und erfülltes neues Jahr.

 

 

Wie habt ihr das vergangene Börsenjahr empfunden? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

 

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